OER rechtssicher im Unterricht einsetzen - CC Lizenzen - OER Schule

OER rechtssicher im Unterricht einsetzen – CC Lizenzen

Für die Verwendung von OER haben sich die Creative Commons (CC) Lizenzen durchgesetzt,
da sie weltweit rechtsgültig sind und eine Nutzung durch andere erleichtern.
Die Lizenzen werden mit vier Symbolen dargestellt:


Creative Commons Symbole im Überblick Symbole von Creative Commons Schweiz CC BY 4.0; Tabelle von Burgert/TU München CC BY 4.0

Aus der Kombination von ihnen, ergeben sich sechs Standard-Lizenzen und eine Sonderlizenz (CC0):


Creative Commons Lizenzen im Überblick
Quelle: Symbole von Creative Commons Schweiz CC BY 4.0;
Tabelle von Burgert/TU München CC BY 4.0

Mit den Grundsätzen von OER vereinbar (vervielfältigen, verwenden, verändern, verbreiten) sind nur die Lizenzen BY („Namensnennung“), BY-SA („Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ (ShareAlike)) und die Sonderlizenz CC0 („Creative Commons Zero“, „ohne weitere Bedingungen“).

Für die Schule sind Lizenzen mit Einschränkungen nicht sinnvoll:
• „ND“ („No Derivatives“) erlaubt keine Bearbeitung, was aber für Bildungsmaterialien
sehr wichtig ist.
• „NC“ (Non-commercial) schränkt auf nicht-kommerzielle Nutzung ein, was
bestimmte Anwender, z.B. Privatschulen, und Anwendungen, z.B. Verwendung
in Wikipedia, ausgrenzen kann.

Deshalb bieten sich für die Verwendung von OER in der Schule vor allem die Lizenzen BY und BY-SA an. Man sollte die Lizenzen nicht unnötig einschränken. Bei Bildungseinrichtungen gibt es manchmal Vorgaben für die Verwendung einer bestimmten Lizenz.

Die Sonderlizenz CC0 („Creative Commons Zero“) bietet die größtmögliche Freiheit, da sie an „null Bedingungen“ geknüpft ist. Bildungsmaterialien mit CC0 lassen sich dadurch völlig problemlos im Unterricht, im Internet oder Intranet der Schulen nutzen, bearbeiten, verbreiten und veröffentlichen, ohne mit urheberrechtlichen Konflikten
rechnen zu müssen. Es sind keine Lizenz- und anderen Hinweise, wie Urheber, Quelle etc. nötig. Eine freiwillige Angabe der CC0-Lizenz und des Urhebers ist trotzdem hilfreich. Man sollte also bei der Veröffentlichung einfacher, eigener Werke, wie z.B. Fotos, überlegen, ob es sich nicht anbietet, diese unter CC0 zu stellen.

Genaue Lizenzangabe
Die CC-Lizenzen müssen immer genau angegeben werden. Hier hilft die TULLURegel:

• Titel des Materials
• Urheber/in des Materials
• Lizenz: CC-Lizenz für Weiternutzung
• Link zu der Lizenz (https://creativecommons.org/licenses/)
• Ursprungsort: URL des ursprünglichen Materials

Wenn Sie eine Einführung in OER und in CC-Lizenzen möchten, schauen Sie sich doch unser Erklärvideo „Was sind OER?“ auf YouTube an: https://youtu.be/1WnZD7E8FKY

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